Vor einiger Zeit musste ich beim Lesen dieses Blogposts herzlich lachen. Die Beschreibung der süßen Minimum trifft auch auf Klein F. sehr gut zu:

Man muss es sagen: Sie ist grob. Jeder von uns bekommt seine höchstpersönliche „Streichel“einheit. Dem Bruder wird ins Gesicht gehaut und gezwickt, dem Papa ebenso, bei dem kommen aber noch Nasendreher, Augenpiekser und Headbutts dazu. Ich selber habe das große Privileg, gebissen zu werden. Überall. Kein hinterlistiges Zubeißen, sondern ein offener Angriff, mit weit aufgerissenem Mund, herausgestreckter Zunge und einem irren Lachen schmeißt sie sich auf mich, am liebsten aufs Gesicht. Und gleich noch einmal und noch einmal. Wie soll man da nicht lachen?
Vielsagend, dass sie weder Bussi gibt, noch wirklich kuschelt, manchmal schaffen wir es, dass sie „Ei Ei“ macht.

Natürlich weiss sie noch nicht was sie tut. Trotzdem fällt es mir manchmal schwer ruhig zu bleiben, weil sie mir oft wirklich sehr weh tut. Besonders an Tagen, an denen Klein F. ausschließlich getragen werden möchte und mein Gesicht somit immer in Reichweite ist.

Ich müsste wohl konsequent sein und es ihr immer verbieten bzw. versuchen ihr mit meinem Tonfall und meinem Gesichtsausdruck zeigen, dass ich das nicht möchte. Aber das ist nicht einfach, denn irgendwie lustig ist es ja trotzdem oft. Und wer möchte schon gerne mit einem Baby schimpfen, das auf jedes strenge „Nein!“ mit bitterlichem Weinen reagiert?

Auch der Teil mit dem Nicht-Kuscheln trifft hier größtenteils zu. Von Anfang an war Klein F. ein eher „unkuscheliges“ Baby. Getragen werden? Ja! Aber bitte nicht mit mehr Körperkontakt als unbedingt nötig. Richtiges Rankuscheln gab es eigentlich nur wenn sie schon mehr schlafend als wach war. Ich vermute, dass ihr vielleicht auch deshalb Bondolino und Tragetuch zuwider sind.

Mehr von Minimum, tolle Fotos und immer wieder lustige Geschichten gibt es hier: Life is a pigsty – Empfehlung!

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