Heute vor einem Jahr wachte ich wieder mitten in der Nacht von Wehen auf. Es war etwa 02:00 Uhr und das Entspannungsbad am Abend zuvor hatte mit zumindest zwei Stunden Schlaf beschert.
Ich ging nochmal in die Wanne, aber diesmal wurden die Wehen davon nicht schwächer. Wie am Tag zuvor verschwanden sie in der Früh größtenteils. Über den Tag verteilt hatte ich dann immer wieder leichte Wehen, etwa 1-4x pro Stunde.
Am Vormittag hatten wir einen Termin im Krankenhaus, um zu sehen ob Klein F. in meinem Bauch noch alles hat, was sie so braucht.
Beim CTG wurden die zwei Wehen, die ich währenddessen hatte, kaum registriert. Aber ich wusste ja, dass diese Werte bzw. die aufgezeichnete Stärke nicht immer sehr aussagekräftig sind.
Dann wurde noch ein Ultraschall gemacht. Die nette junge Ärztin war überrascht über die Haltung in der es sich Klein F. in meinem Bauch gemütlich gemacht hatte. Über ihre Frage: „Und es sind sicher keine Zwillinge?“, konnten wir erstmal gar nicht lachen. Zum Glück konnte eine gründliche Ultraschalluntersuchung von allen Seiten diese Zweifel aus dem Weg räumen!
Klein F. lag mit ihrem Kopf quasi etwas verdreht zur optimalen Startposition. Deshalb meinte die Ärztin, unser kleines Mädchen würde sich vermutlich noch etwas Zeit lassen. Da noch reichlich Fruchtwasser vorhanden war, sie gut versorgt war und es mir auch gut ging, hatten wir damit kein Problem.
Zu Mittag gingen wir essen und wieder hatte ich währenddessen ein paar Wehen, die mich zwar kurz innehalten ließen, aber nicht sehr schmerzhaft waren.
Am Nachmittag schaffte ich es mich zumindest mal für 1-2 Stunden auszuruhen und kurz zu schlafen.
Wie auch an den letzten beiden Abenden legte ich mich spät in die Badewanne in der Hoffnung, dass die wieder stärker werdenden Wehen sich davon vertreiben lassen würden. Diesmal blieben sie allerdings unverändert stark. Ich ging trotzdem ins Bett und versuchte zu schlafen.

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