Klein F. findet es im Moment ganz schrecklich, wenn jemand von ihr weg geht.

Das kann morgens sein, wenn wir aufwachen, und der Mann aufs WC geht. Dann muss Klein F. ihrem Schmerz lautstark Ausdruck verleihen. Wenn der Mann dann kommt, um Klein F. zum Wickeln abzuholen, ist alles gut, denn dann ist ja sie diejenige, die sich fortbewegt.
Es kann irgendwann untertags sein, wenn einer von uns den Raum oder die Wohnung verlässt.
Es kann sogar sein, wenn Klein F.s Omama am Abend zu Besuch war und dann nach Hause fährt.

Dieser Trennungsschmerz, wie wir ihn manchmal ernst und manchmal scherzhaft nennen, ist also nicht nur auf uns beschränkt. Früher war es auch ok, wenn einer von uns gegangen ist, solange der andere noch da war. Zur Zeit wäre es ihr wohl am liebsten, wenn wir immer immer immer, vom Aufwachen bis zum Schlafengehen und die ganze Nacht, zu dritt wären. Uns ja auch!

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